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Neuer Vorstand, alter Elan,
gewachsene Strukturen und Projekte: Wissenschaftsladen Hannover bleibt sich treu!

 

Am 04.04.2016 hat der Verein für „Zukunft & Umwelt“ in Hannover-Linden sich bei seiner Mitgliederversammlung neben nötigen Satzungsänderungen auch einen neuen Vorstand gewählt. Die erfolgreichen Projekte wurden ebenso präsentiert und sollen fortgeführt werden, wie auch ein neuer Schwerpunkt „Zukunft der Arbeit“ etabliert wurde.

 

Neuer Vorstand und ein neues Thema
Nachdem aus persönlichen Gründen zwei Vorstandsmitglieder ausscheiden wollten, war die Suche nach neuen GestalterInnen aber erfolgreich und insgesamt verjüngend. Zur erfahrenen Martina Hein, die zur 1. Vorsitzenden aufrückt, gesellen sich der Sozialunternehmer Christopher Batke und die als Berufslotsin arbeitende Tischlermeisterin Uta Duzy.
Batke erklärte auch den Bereich „Zukunft der Arbeitswelt“ zu seinem besonderen Anliegen und wird hierbei unterstützt, weil sich in gleicher Sitzung die „Arbeitsgruppe Gemeinwohlökonomie Hannover“ in den Verein integrierte. Duzy kam über das Festival „Utopianale“ zum Verein und wird sich dort auch weiter engagieren. Die neue 1. Vorsitzende Martina Hein, Mitarbeiterin beim Kulturverein Faust, zeigte sich insgesamt erfreut über die Modernisierung des Vereins und gute Arbeit der verschiedenen Mitarbeiterinnen im Büro, das auch auf dem Faustgelände beheimatet ist.

 

Neue Satzung und neue Perspektiven
Neben diesen Veränderungen wurde auch noch eine neue Satzung beschlossen, die Koordinator Felix Kostrzewa als eine Totalrevision bezeichnete. Einerseits durch gesetzliche Änderung erforderlich geworden, andererseits nach 30 Jahren Vereinsgeschichte eine sinnvolle Anpassung an längst geschaffene Rahmenbedingungen.
Ausgestattet mit neuen Strukturen will man sich nun auch um stabilere finanzielle Bedingungen bemühen. Neben dem Beschluss von Mindestbeiträgen soll auch eine Förderung der Institution beantragt werden, beides Maßnahmen, die von den Mitgliedern begrüßt wurden, um die teilweise prekären Arbeitsverhältnisse mit besseren Ressourcen ausstatten zu können.

 

Nicht zuletzt: man bleibt sich inhaltlich treu!
In Projekten und Beteiligungen möchte man sich aber weiterhin der Information der Bürgergesellschaft widmen, wie es die Tradition der Wissenschaftsläden ist. Auch im dreißigsten Jahr des Bestehens bleibt hierbei in Hannover aber die Aktivierung der Zivilgesellschaft ein zentrales Anliegen. Wie sagte es die scheidende Vorsitzende „Wir machen seit Jahren coole Projekte, um das Thema Nachhaltigkeit in die breite Bevölkerung zu tragen.“ Das soll sich auch mit dem neu gefundenen Vorstand nicht ändern und im besten Fall nachhaltig wirken, also Hannover über Projekte und Bildung noch lebenswerter und zukunftstauglich machen.

 

[fk]